Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                   ISSN 2509-7601

                      

          

        

Organistenzwirn

Improvisationen eines Landorganisten    

Die ehemals bei JPC erhältliche CD "Organistenzwirn - Improvisationen eines Landorganisten - Matthias Paulus Kleine" ist hier im MP3-Format (320 kbit/s) per Downloadlink (insg. 124,1 MB) verfügbar.  

Feedback: "Sprachwitz trifft Klangzaubereien: Musik zum Schmunzeln für alle, die nicht verlernt haben, über sich selbst zu lachen." * "Diese CD macht Spaß: Ich bin superbegeistert, jedes einzelne Stück mit den witzigen Titeln macht Spaß und gehts in's Ohr. "Organistenzwirn" kann ich jedem, der Impro's liebt, nur empfehlen!!!" * "Durch die Bank gelungene Improvisationen, sehr amüsant und humorvoll. Das Booklet dürfte etwas informativer sein. Aber insgesamt empfehlenswert." * "köstlich amüsiert" * "prima Geschenktipp" * "Vielen Dank für diese sehr gekonnte Darbietung!" * "Bieten Sie auch die Noten an zum Nachspielen??? Das Album Organistenzwirn ist auf jeden Fall eine super Idee! Zur CD würden eben auch noch die Noten passen." * "Ihre CD "Organistenzwirn" gefällt mir außerordentlich gut." * "Hörenswert - Sehr unterhaltsam und abwechslungsreich - sehr zu empfehlen" * "Musik für große und kleine Ohren - Selten hat mich eine CD beim ersten Hören so eingenommen wie diese. Die allerbeste Empfehlung für Leute, die sich an Orgelmusik herantrauen. Voraussetzung für diese CD ist eine Top-Anlage oder ein adäquat guter Kopfhörer, denn 16Hz-Töne reproduziert nicht jede Anlage. Hätte mir mehr Info zum Künstler u. der Orgel gewünscht. Na mal sehen was das Internet dazu hergibt. Bitte viel mehr von solcher Musik - DANKE!!" * "Ich musste beim ersten Hören schallend lachen, wann hat man das schon bei einer CD!"  

Schüler, Studenten und Bezieher kleiner Einkommen bzw. Renten werden verständnisvoll behandelt, in entsprechenden Situationen wird der Downloadlink selbstverständlich auch als Geschenk versendet.

Inhalt der CD "Organistenzwirn - Improvisationen eines Landorganisten"                            
1. Bach's Organ School with regressions - BWV 545 meets 553 (Collage)    
2. Meditative Info zum Salve Regina
3. Introludium im Sinne von "De Zoch kütt"

Sechs gottesdienstliche Petitessen (weitestgehend konfessionsverbindend) 

     4. Eine Organistin hat's zwischen zwei Gottesdiensten eilig
     5. Der Küster erzählt kurz vor Beginn noch einen Schwank
     6. Ein sehr mächtiger Pfarrer auf dem Weg zum Altar
     7. Auch Sancta Simplicitas möchte einmal predigen
     8. Die Kirche ist aus, manche gehn noch nicht nach Haus
     9. Abend-Outludium à la "Liebster Jesu, warst du hier"

10. George Frederic Handel during cooking a Christmas pudding
11. Gruß an Johann Crüger ("Nun danket alle Gott")
12. Danse liturgique mit Kirchentagsstimmung und Parallelen

Fünf mäßig liturgische Lückenbüßer (größtenteils im katholischen Ritus) 

     13. Laudes eines Kardinals auf dem Waldweg zur Frühmesse
     14. Zwei Vertretungsorganisten wetteifern miteinander
     15. Frau Tausendschön trägt die Lesung höchst anmutig vor
     16. Einer Messdienerin wird vom Weihrauch ganz schlecht
     17. Der Friedhofsgärtner schwätzt in der Messe unentwegt

18. Piano & Forte
19. Kreative Plattitüden zum Pietisten-Song "Ich bete an die Macht der Liebe"
20. Fade out

Dauer 54 min - Live-Recording via Orgel-Softwaresampler         

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Demo-MP3s zur CD Organistenzwirn -->> hier klicken!        

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Aus dem Booklettext  

Der überragende Komponist Sigfrid Karg-Elert, der übrigens ein beachtlicher Konkurrent Max Regers war, soll einmal den Wunsch geäußert haben, dass ihm die heilige Cäcilia doch bitte seine musikalischen Sünden vergeben möge.

Abgesehen von der gewiss irrigen Annahme, dass - im Gegensatz zu Gott - eine Heiliggesprochene Sünden vergeben könnte, sei angemerkt: Wenn bereits der große Karg-Elert um Hilfe und Entlastung bittet, um was soll erst ein Landorganist flehen - und das dann auch noch angesichts mediokrer Improvisationsskizzen? Ob diese bohrende Fragestellung wirklich konstruktiv zu beantworten ist, mögen die geneigten Hörer notfalls unter der Prämisse eines musikalischen Spaßes fernab des Akademischen entscheiden. Bei der Rezeption sollte daher gewiss auch ein gerüttelt Maß an Humor und Abstand vorausgesetzt sein.

Orgelspielende können die einzelnen Module der Skizzen gerne imitieren, optimieren und mit eigenen Ideen neu vernetzen. Beispiele für derlei Vernetzungen sind - wenn auch etwas schelmischer Natur - in der Bach-Collage (Track 1) und innerhalb der Einbindung eines Johann-Crüger-Satzes (Track 11) - hier indes etwas ernsthafter - zu hören. Ungeachtet dessen mögen die Aufnahmen vielleicht auch nur einfach dazu anregen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und zu experimentieren, denn auch nur so kamen die vorliegenden Miniaturen auf den Weg.

Eine grundsätzliche pädagogische Motivation war demnach ebenso zielführend wie die Erinnerung an Nachfragen verschiedener Gottesdienstbesucher, die Erlebtes gerne noch einmal nachhören wollten und nach etwaigen Aufnahmen fragten. Eine gewisse Freude an sprachlichen Stilmitteln, mehr oder weniger feinsinnigen Anspielungen und lautmalerischen Stimmungsbildern der erfahrenen gottesdienstlichen Praxis trat hinzu.

Frei nach Ulrich von Hutten wird häufig spürbar: Es ist eine Lust, Orgel zu spielen! Denn immerhin kann man mit keinem anderen Instrument zu gleicher Zeit drei Stimmen (mit anderen Worten: Melodien) durch einen einzigen Akteur völlig unabhängig voneinander auf den Weg bringen. Hände und Füße, Manuale und Pedal machen’s möglich.

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In diesem Sinne grüßt Sie herzlich

Matthias Paulus Kleine  

 

                                                                                                                       

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