Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                   ISSN 2509-7601


 


Anlässlich der unangekündigten anwaltlichen Abmahnung (911,80 Euro) durch OrganArt Media (Prof. em. Dipl.-Ing. Helmut Maier) wurden hier 28 verbraucherorientierte Seiten zur Software Hauptwerk und deren Samplesets gelöscht, um weitere Abmahnungen zu vermeiden.

Hier geht es zum Hauptwerk-Text! 



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Subjektive Einschätzungen von Klangbibliotheken für Johannus LiVE, GrandOrgue und Hauptwerk   

Seit Jahren wünschen sich Leser das Wiederaufleben dieser Seite mit Meinungsbildern, die hilfestellenden Charakter zu haben beabsichtigen. Zunächst möchte ich gerne die grundlegenden Kriterien eines derartigen Ansinnens darlegen.

1. In subjektiver Form wird hier der Markt der digitalen Klangbibliotheken für das Johannus-System LiVE und die Softwaresampler GrandOrgue resp. Hauptwerk besprochen. Der Verfasser bemüht sich, die Textinhalte à jour zu bringen. Das schließt jedoch nicht aus, dass sie möglicherweise in Teilen nicht aktuell sind.  

2. Prägnanzqualität, Praxistauglichkeit, Support, eingeräumte Verbraucherrechte und Preisgestaltung stellen die zielführenden Kriterien meiner gewonnenen Eindrücke dar.

3. Die Betrachtung von Produkten sog. Ein-Mann/Rentner-Betriebe ist aus perspektivischen Gründen fraglich und muss von Fall zu Fall immer wieder neu entschieden werden. Hier grüßt Willy Brandt mit seinem Bonmot: "Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer."

4. Der Einbezug von Orgel-Hardwaresamplern schließe ich nicht aus. Sprich: Digitalorgeln mit ihren grundsätzlich nicht auswechselbaren Klangbibliotheken sollen ebenfalls mittelfristig dargestellt werden.

5. Die Einschätzungen von Klangbibliotheken unterliegen grundsätzlich hermeneutischen und auch temporären Koordinaten, die sich nicht jedem sofort erschließen. Hier sind v.a. honoraraffine Rechtsbeistände, Samplesethersteller und deren rechtlich nicht unwichtige devote Usersekundanz angesprochen. Eine hochschwellige Rezeptionshürde beinhaltet der Text für diejenigen Leser dar, die sich mit dem Artikel 5 unseres Grundgesetzes nachweislich schwertun. Sapienti sat. 

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Fast 70 % für die Katz? Warum diese Seite sinnvoll sein kann

Ein in die sog. virtuelle Orgel vernarrter Poweruser aus dem Ruhrgebiet brachte vor einiger Zeit die Community wahrlich zum erschrockenen Innehalten. Er war - vermutlich durch Erwerb - Lizenzinhaber von ca. 80 Sets für einen der genannten Softwaresampler geworden. Das Wort Lizenzinhaber verdeutlicht so ganz nebenbei, dass man wohl in vielen Fällen nie vollumfänglich Eigentümer von Klangbilbliotheken werden kann. Ich zitiere einen aufschlussreichen Passus aus Glosse Nr. 8:   

"An einer Stelle des Zeitungsartikels bewertet er indes die Qualität der Sets in beachtlicher Weise: "Nicht alle Samplesets seien gut, sagt er. 25 Orgeln hält er für sehr brauchbar, die meisten sind mit 4 bis 6 Kanälen digitalisiert." Setzen wir nun freundlich voraus, dass ein Sampleset im Durchschnitt 400 Euro kosten würde. Setzen wir weiterhin noch freundlicher voraus, dass der User vielleicht doch noch insgesamt 40 Samplesets als sehr gut bis doch zumindest befriedigend brauchbar empfindet. Der Rest wäre dann wohl weniger brauchbar, was selbst bei dieser großzügigen Einschätzung immerhin 50 % darstellte. Das hieße summa summarum: Der User hätte bei der Gesamtausgabe von 32.000 Euro mindestens 16.000 Euro in den Sand gesetzt. Wirklich zufrieden scheint er jedoch nur mit der Investition von 10.000 Euro zu sein, den Rest von 22.000 Euro hätte er sich demnach vielleicht doch sparen können. [...] Eine sehr nachdenklich stimmende Frage liegt zudem auf der Hand und zeigt die Brisanz der Beobachtung auf: Waren etwa die Gesamtausgaben von schätzungsweise 32.000 (pro Set 400 Euro) bis 40.000 Euro (pro Set 500 Euro) notwendig, um überhaupt den genannten Anteil der sehr guten Sets (ca. 31,25 %) herausfiltern zu können?"

Weder Sie noch ich gehören zu den Powerusern aus sich plakativ bevorzugt gebendem Hause gehören. 400 €, die man für ein einziges Set in den Sand setzt, schmerzen bereits. Die Einschätzungen sollen diese Schmerzen vermeiden.

Feedbacks sind wie immer herzlichst erbeten. In diesem Sinne: Beste Wünsche für erkenntniserweiterndes Lesen und erfolgreiches Cherry Picking!  (mpk)

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