Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                   ISSN 2509-7601

                       

 


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Anlässlich der unangekündigten anwaltlichen Abmahnung (911,80 Euro) durch OrganArt Media - Dipl.-Ing. (FH) Helmut Maier - wurden hier 28 verbraucherorientierte Seiten zur Software Hauptwerk und deren Samplesets gelöscht, um weitere Abmahnungen zu vermeiden.  mehr

 

Interessierte können für den auf dieser Seite dargestellten Newsticker - Digitalorgel,  GrandOrgue & Hauptwerk - Unabhängige Nachrichten aus der digitalen Orgelszene gerne entsprechende Inhalte zusenden. Dieser herstellerunabhängige Dienst ist kostenfrei. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es wird keine Garantie für die Aktualität der Inhalte übernommen. Möglicherweise sind diese veraltet. Für bekannte und geübte Abmahnwillige stehen Informationen unter Kontakt/Impressum zur Verfügung. Hinweise zum Aufruf dieser Seiten sind hier zu finden

Übersetzung/Translation: https://www.deepl.com/translator    

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* Apropos Sweelinq: Neue Version 1.0-beta3 (build number 652) - Update der Kam-Orgel offensichtlich in Vorbereitung  mehr 

* Neu im YouTube-Kanal  Finale des Herz-Jesu-Blues (Sacred Heart Blues - Blues du Sacré Coeur) - aufgenommen mit der Bach-Orgel - Dordrecht via Sweelinq (VERSION 1.0-BETA2 BUILD NUMBER 609) bei 50% Reverb: Der Blues besteht aus drei Teilen. Im zweiten etwas meditativen Teil wird "Christus, der ist mein Leben" verarbeitet. Der hier zu hörende dritte Teil wiederholt wichtige Passagen aus dem ersten Teil und besitzt somit einen resümierend-agilen Charakter, bei dem sich im Presto die Orgel in voller Pracht entfalten darf.  (mpk)  mehr 

* Neues Set für die Johannus LiVE: Adema-Orgel 1927/Raalte  Infos/MP3  

* "Schlafende Faulenzer wecken" - Zitat der Woche: "Ik hoop, ondanks mijn lange hauptwerk geschiedenis, dat Sweelinq een betaalbaar en goed alternatief wordt, competitie maakt slapende luie bedrijven misschien weer eens wakker." Quelle: hans0166/Forum PCorgan.com

* Sweelinq 1.0 Beta und 2 Orgelsets - Ein galantes Geben und Nehmen: Das alles ist hochinteressant, ja nachgerade spannend, denn nun werden langgehegte Autonomiebestrebungen gegenüber MDA endlich programmiert. Die Art und Weise der Markteinführung lässt zudem aufhorchen. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft wird etwas für gute zweieinhalb Monate geschenkt, man verspricht sich Bekanntheit und die Beseitigung von Kinderkrankheiten. Ein klassisches Do ut des.

Dass zeitgleich herausgegebene und frech überteuerte Hauptwerksets da keinerlei Chance am Markt haben und nahezu totgeschwiegen werden, mag eine Nebenwirkung sein. Demgegenüber wird Sweelinq garantiert kein Ladenhüter werden. Das scheint schon einmal sicher zu sein. (Weitere Einschätzungen sind in den beiden unten stehenden Texten zu Sweelinq zu lesen. Das Thema Sweelinq wird in der nächsten Podcastfolge aufgegriffen.)

Themen der Podcastfolge Nr. 4

1. Jörg Glebe und seine Digitalorgel-DIN
2. Konkurrenz durch Sweelinq von Noorlander?
3. Hauptwerk VI - „Die trauen sich was bei MDA"
4. Gedanken zu einem bekannten SO-Forum


Der derzeitige Tenor im niederländischen Forum kann wohl mit folgenden Worten zusammengefasst werden: Guter Start, aber da ist noch Luft nach oben! Insgesamt wirken die niederländischen Kommentare sehr viel freundlicher als die doch recht übermotivierten Sichtungen im deutschsprachigen Raum.

Die Orgeljournal-Nachfrage beim Hersteller von Sweelinq, also der Firma Noorlander, ob denn unverschlüsselte Hauptwerksets kompatibel seien, ergab folgendes Statement: "It is technical possible to play unencrypted sets in Sweelinq." Ich halte das für eine wesentliche Stellschraube, man achte aber bitte auf die Wortwahl. Offensichtlich schimmert da ein Angebot an die etablierten Sethersteller durch.

Dass das Noorlander-Team am Ball bleibt, zeigt bereits die Version Version 1.0-beta2.  (mpk)  mehr  (Seite auf Niederländisch, Englisch u. Deutsch/s. oben rechts)

* Privatverkauf - Ein Leser bietet an: Ein Mac mini für Hauptwerk-Einsteiger und Apple-Fans! Leistungsfähiger Mac Mini (late 2012), 2,3 GHz Intel Core i7-Prozessor, nachgerüstetet mit 16 GB RAM und super-schneller SSD mit 1 TB, eingerichtet mit MIDI-Interface Audiofire4 von ECHO für zusammen 349,- EUR! Anschließen und loslegen, HW5 ist vorinstalliert sowie viele lizenzfreie Orgeln. - Firewire-Verbindungskabel wird mitgeliefert, Apple-Funk-Tastatur und -Trackpad brauche ich noch selber... Einen Touchscreen kann ich sehr empfehlen, aber jeder andere Monitor funktioniert auch. (Rückfragen werden gerne beantwortet; Kontakt über info@musikundtheologie.de oder info@orgeljournal.de - E-Mails werden an den Anbieter weitergeleitet)

* Walcker-Orgel & Charakter: Eine dezidierte Meinung zum Thema Translozierung, Reorganisation, technischer Neubau und Neuintonation - Zwei Links inkl. MP3 für die aufmerksame Leserschaft aus gegebenem Anlass: "Bei dieser Orgel, die aus dem Gelsenkircher Hans-Sachs-Haus stammt, einem Instrument das 1927 mit Holtschneider geplant und von Günther Ramin eingeweiht wurde, hatten wir eigentlich eine großartige Synthese aus Spätromantik und Orgelbewegung (Jahnn-Mahrenholz-Elsässische Bewegung). […] Das Verharren der Reporter und Kirchenverantwortlichen darauf, diese Orgel bedingungslos mit dem Attribut "Walcker" zu versehen, versteht man ..."



* Konzerthausreifes Digitalorgelmodell auf Level 2 in 4 Kisten: "Es gibt drei Qualitäts-Level, unsere Orgel liegt auf Level 2. In der bestehenden Konfiguration, in der die Einzelteile in vier Flightcases passen, kostet sie 55.000 Euro."  mehr  

* Auf die Schnelle ein paar Worte zu meinen Postings in diversen Foren digitaler Orgeln: Es war mir einfach danach. Auch wenn manche Foren doch sehr unübersichtlich sind und sich abschreckend filigran strukturieren. Dennoch: Tolle Betreiber, kundige Leute, und die, die Hauptwerk-Dienstleister oder Influencer sind … naja, wie das halt so ist. Man spürt’s im Subtext. Nicht jeder möchte der Freiheit beraubt werden, linear zu denken, freilich ohne zu wissen, was linear bedeuten mag. Also im Ganzen: Empfehlenswert! Zumindest würde es wohl der TÜV Süd so ausdrücken. Verbrauchersichtungen haben es zuweilen schwer. Das Suchen nach professionellen Alternativen zur Software Hauptwerk ist unbeliebt und wird zuweilen missverstanden, auch wenn es selbst Reseller tun, weil sie mit dem Chef die Faxen dicke haben. Mannomann. Mein Beispiel: Das heftig unverhältnismäßig teure Upgrade von HW 4.2 auf 6 habe ich mir vor allem wegen der Neugierde auf den Faltungshall aufgebürdet. Auch der von mir seit Langem geplante Verkauf eines großen Sets wäre ohne HW6-Lizenz nicht möglich gewesen; dieser gestaltete sich jedoch im Nachhinein als zunächst unmöglich, man staune! Und dann wieder als sehr komplex und aufwändig. Ich bin etwas unentschieden, ob HW6 eine gute Entscheidung für mich war. Hätte ich auf Sweelinq warten sollen? Deswegen hier eine Zitierautorität. Gernot Wurst brachte es bzgl. des Faltungshalls in HW6 sehr höflich auf den Punkt: "Die Bedienoberfläche wirkt noch etwas unausgereift - hier ist in künftigen Versionen auf Verbesserung der Ergonomie und des Funktionsumfangs zu hoffen." Irre ist’s, dass ich zum Faltungshall und den einzelnen IRs in Hauptwerks Produktinformationen nahezu keine verwertbaren Details finde. Man ist dazu verdonnert, mit der sehr bedienungsunfreundlichen Software wochenlang zu laborieren, bis der Hall zum Set passt. Später gibt’s mehr zu diesen Dingen - auch zum neuen 128-RAM-PC. Natürlich in den Podcastfolgen. Ich sammle derzeit. Musikalische Grüße!  (mpk)

* Q statt CK - Erste Impressionen eines HW-Users: Ein erster kleiner Testbericht über die Betaversion der neuen Software "Sweelinq" ist im niederländischen PCorgan-Forum zu lesen. Der passionierte HW-Nutzer Jan Loosman hat ihn verfasst. Mit einer DeepL-Übersetzung und einigem Nachschliff liest er sich folgendermaßen:

„Heute hatte ich das Vergnügen, mit meinem Orgellehrer Aarnoud auf der (Beta-)Sweelinq-Software zu spielen.
Ich wurde nicht enttäuscht!
Natürlich handelt es sich um trockene Sets, bei denen konv. Hall eingesetzt wird, aber die Art und Weise, wie sie es gemacht haben, ist überzeugend. Was mir auffällt, ist, dass die Ansprache, die Artikulation der Pfeifen sehr natürlich ist, und das ist natürlich bei trockenen Sets zu erwarten! Die vorderen Kanäle können mit 2 Perspektiven (IR's) gemischt werden und dann werden natürlich die hinteren Kanäle hinzugefügt.
Der Klang der beiden Samplesets war schön und ausgewogen.
Das Konzept ist, wenn ich es richtig verstanden habe, einfach, man kauft eigentlich die Kombi von Sampleset mit IR's als ein Ganzes, daher ist es gut abgestimmt.
Ich sehe in diesem Konzept eine Zukunft.
1. Die Software ist viel einfacher und klarer strukturiert, so dass Leute, denen Hauptwerk zu kompliziert ist, viel besser damit arbeiten können.
2. Weil man nur einen trockenen Stereokanal lädt und die restlichen Kanäle über Conv. von diesem abgeleitet werden, kann man im Prinzip mit einem einfachen Light-PC arbeiten und muss nicht ständig seine Konfigurationen aktualisieren. Oder große SSDs kaufen.
3. Aufgrund der kleinen Sets werden die Samplesets sehr schnell innerhalb weniger Sekunden geladen.
4. Die Samplesets waren klar gestaltet und enthielten einen Simple Jamb.
Aufgrund der geringen Systemanforderungen und der einfacheren Bedienung erwarte ich, dass dies eine andere Zielgruppe ansprechen wird, die den Schritt zu einem PC-basierten Samplesystem wagen wird.
Ich persönlich würde gerne eine Form der Raumkorrektur in das System integriert sehen oder eine Vst-Host-Möglichkeit zum Einschleifen einer Raumkorrektur-Vst wie Sonarworks.
Ich bin gespannt, wie sie das in Bezug auf Kosten, Lizenzierung und Sicherheit regeln werden.“

--->> Zum nl. Forum von PCorgan.com und dem Thema "Sweelinq"

Dazu eine kleine Anmerkung meinerseits:
Für beachtlich halte ich die Tatsache, dass da ein bekannter Hauptwerk-Reseller tätig geworden ist. Es stellt sich zudem die Frage, ob Sweelinq unverschlüsselte Hauptwerksets lesen kann. In technischer Hinsicht werfen die MP3s Fragen auf, denn so ganz durchsichtig ist die Sachlage bzgl. der Dry-Samples nicht, da sich z.B. diese Front-MP3 ganz und gar nicht dry anhört: https://noorlander-bucket.s3.eu-central-1.amazonaws.com/Partita+front+v2.mp3 Diese aber schon wieder sehr viel eher: https://noorlander-bucket.s3.eu-central-1.amazonaws.com/Boelmann+front+v2.mp3 Die kommenden Wochen werden das Rätsel lösen. Die bereits gewonnenen klanglichen Eindrücke versprechen Gutes!  (mpk)


profunde Konkurrenz? Der neue Softwaresampler der niederländischen Firma Noorlander lässt mit ersten Aufnahmen aufhorchen. Bislang gab es GrandOrgue, LiVE von Johannus und die Markus-Technologie der Fa. Hoffrichter, die Hauptwerk die Stirn boten. Offenbar hat Noorlander einen Bedarf ausgemacht, der auf gute Klangqualität, Bedienungsfreundlichkeit des Programmes, Verwendbarkeit auch älterer PCs, schnelles Laden von Samplesets und vor allem kaufmännische Zuverlässigkeit und Seriösität abzielt. Insofern kommt Sweelinq zur rechten Zeit: Nicht nur MDA wird von vielen Kunden als unberechenbar wahrgenommen, auch Hauptwerk 5/6 wirkt überkomplex und bedienungsunfreundlich. In der nächsten Podcastfolge wird davon die Rede sein! Gernot Wursts Ausführungen im dritten Teil seiner Reihe Raum für die Königin ("Der wirkungsvolle Einsatz von IR-Faltungshall in Hauptwerk"; Teil 1/2 s.u.) wird dabei miteinbezogen, denn Noorlander scheint eine ganz ähnliche Richtung einzuschlagen.  (mpk)  mehr 

* YouTube-Kommentar & Antwort: "Hauptwerk 4 wurde gecrackt! Das sollte ..."/"Herzlichen Dank, völlig korrekt! Da tragen Sie Eulen nach Athen. Ich halte es gleichwohl für sehr unfair ..."  mehr 


  Mit Tonbeispielen   * Podcast Digitalorgel [No. 3] Test eines Hauptwerk-Orgelsets (Pipeloops ...)  mehr

Patrick Collon & Winfried Berger 0:00
Notkirche/Otto Bartning 1:40
Hauptwerk 4 vs. 5/6 2:14
Close/Distant, Staccato-Releases, Tremulanten und Tonbeispiele 3:02
Enttäuschende Settings, "Ultrarealismus" und Psychakustik 5:35
Vorbildlich: David Butcher - lavenderaudio.co.uk 7:20
Walcker-Orgel/Hans-Sachs-Haus Gelsenkirchen jetzt Papenburg & Nachbesserung Collon-Set? 7:58

* "Power Chords" - Die Betaversion der Notation ist fertig!  mehr  

* Corona-Ersparnisse motivieren offensichtlich zum Konsum! Upgrade meiner heimischen Kirchenorgel – später mehr dazu in weiteren Podcastfolgen: Neuer PC (128 GB RAM) mit Intel Core i7-10700 (8/16x2.9-4.8 GHz), zwei M.2-NVMe-Laufwerken 1TB und einem 21,5‘‘-Touch: Der Schritt ist getan. Uwe Horche sei Dank! Mannomann, so etwas Leises, Superschnelles und individuell Wirtschaftliches (da nicht noch eine Verdienerebene wie bei anderen Händlern dazukommt) habe ich noch nicht erlebt. Ein Unikat aus der Werkstatt von www.PC-und-Musik.com: Chapeau!
- 3 neue Tastaturen: Sollen es die TP65LW von Fatar sein? Oder nur neue DF-Kontaktierungen für die reparaturbedürftigen Klaviaturen TP64LW meines Hoffrichter-Spieltisches? Wegen der Überalterung der Servicebetriebe ist‘s nicht so leicht, etwas in der Nähe zu finden! Ich bin gespannt.
- Neue Abstrahlung: Sind die aktiven Nubert nuPro X-8000 RC eine gute Wahl? Sie wären nun noch einmal deutlich teurer als die ursprünglich angedachten Genelec, die mir jedoch z.B. bei einem Power-User aus dem Ruhrgebiet nie wirklich gefielen. Man sitzt wie vor einem aufgeräumten Schaufenster, aber leider nur davor. Nach äußerst guten Wohnzimmererfahrungen mit dem neutralen Klang von großen „Nuberts“ und deutlich positiven Rückmeldungen durch Gäste mag dieser Vertreter des ehrlichen und vor allen Dingen linearen Klanges eine wirkliche Option sein. Die nicht ganz so günstigen nuPro X-8000 RC als „Grenzgänger zwischen HiFi und Studio“ fielen mir mit einem Satz aus einem Testbericht auf: „Ein vollaktiver, schlauer Kompaktlautsprecher - er kann einen mittleren Raum fluten, zugleich aber auch hoch-analytisch recht nah vor unseren Ohren.“  (mpk)   

* Erfrischendes Plädoyer für den IR-Faltungshall - „Raum für die Königin“: Eine Artikelserie der Zeitschrift Okey (www.okey-online.com) sei hier wärmstens ans Herz gelegt. Der Autor heißt Gernot Wurst (Jg. 1979). Er absolvierte ein Diplomstudium für Med. Informatik mit dem Schwerpunkt Digitale Signal- und Bildbearbeitung und ist der Digitalorgel-Szenerie seit 2003 durch Prospectum.com bekannt. Wurst schreibt sehr detailliert und anschaulich über den IR-Faltungshall. Die Artikelserie „Raum für die Königin“ ist auf drei Teile angelegt. Zwei sind bereits in den Okey-Ausgaben 160 und 161 erschienen: „IR-Faltungshall – Was steckt dahinter? (Teil 1)“ und „Was bringt IR-Faltungshall? (Teil 2)“. Der dritte Teil wird laut Mitteilung von Okey in der Ausgabe 162 veröffentlicht.

Ein paar Bemerkungen Gernot Wursts sind mir aufgefallen. Sie könnten alte Grabenkämpfe endlich zum Abschluss führen. Da wäre der Satz: „IR-Faltungshall ist also in der Lage, den natürlichen Prozess der Hallentstehung im Computer nachzuvollziehen und so Original-Raumakustiken detailgetreu darzustellen.“

Zweitens bilanziert er das Wet-Recording bzw. Multi-Release-Sampling recht ernüchternd: „Die Spielartefakte sind reduziert, aber immer noch hörbar, was zu einem Gesamtklang beiträgt, der für anspruchsvolle Ohren nach wie vor etwas gewöhnungsbedürftig bleibt.“

Die Einlassung zur vorgeblichen Dokumentation durch Hauptwerksets muss ich nicht bewerten, denn seit vielen Jahren vertrete ich sie auf diesen Journalseiten. Gernot Wurst schreibt: „Somit ist Wet-Recording kein geeigneter Ansatz für Klangdokumentationen oder – archive.“

Auf den dritten Artikel bin ich sehr gespannt. Derzeit gehe ich davon aus, dass es zu diesem Thema auch eine eigene Folge in meinem Podcast gibt. Die nächste Folge „Pipeloops/Collon/Münster/Erlöserkirche“ wird auch schon Bemerkungen zum IR-Faltungshall beinhalten. Also, summa summarum: Gernot Wurst + „Raum für die Königin“ – Wärmstens empfohlen!

Die Zeitschriften sind übrigens zum Stückpreis von 6,50 € versandkostenfrei zu bestellen und zeitnah im Briefkasten (www.okey-shop.de).  (mpk)

* Nancy - Piotr Gabrowski auf völlig neuen Wegen  mehr      

* Zweitägige Installation/Intonation: Physis® in Jakobus  mehr 

* Reale, digitale und virtuelle Trias in Frankfurts Heiliggeistkirche  mehr

* Gloria-Digitalorgel in der Herforder Hochschule für Kirchenmusik  mehr 


* No. 2 - Endlich fertig! Die zweite Folge des Podcasts ist nun ausführlicher geworden, als ich zunächst geplant hatte. Ihr vollständiger Titel lautet "Johannus LiVE oder Gloria Nobilis (Kisselbach)? Ein wahrliches Dilemma!" und ordnet das Konzept der beiden Geschwisterfirmen in den Digitalorgelmarkt ein. Selbstverständlich darf dabei ein exklusives Tonbeispiel nicht fehlen.

  NEU    

Anselm Grün, Johann Gottfried Walther & Feedback 0:00
Orgelset Arp Schnitger Groningen 2:10
Johannus LiVE - die Varianten 2/3T, 2/3P und III im Detail 3:36
Dynamische Registerdisplays & PAUSCH-e 6:46
Composite-Orgelsets und die HW-Heliumnasen 7:39
Nahfeld-Abstrahlung 9:01
Gloria Nobilis (Kisselbach) als durchdachtes Sondermodell 10:05
Verbesserungsvorschläge 11:29
RIP Dieter Schuster (Bauer Music) 12:37
@ Jan Loosman/Hauptwerk & I lost my trust in MDA 13:31

Hier noch einmal der Podcast im Überblick:



Eine besondere Herausforderung liegt gleichwohl im Prozedere der eigentlichen Aufnahme und der Nachbearbeitung inklusive Schnitt und Finishing. Mit anderen Worten: Es wird zwar immer besser und routinierter, nimmt aber doch ein gerüttelt Maß an Zeit in Anspruch. Mittlerweile habe ich eine kleine und feine schallabsorbierende Räumlichkeit im Haus gefunden. Auch das Lesepult ist nun übertragungsärmer. An den Plosiven und der Positionierung meines Zoom H5 arbeite ich noch. Alles in allem: eine recht interessante Erfahrung.

Mit der nächsten Folge ist jeden Tag zu rechnen. So ist es wie beim Ketchup: Man weiß, dass es kommt, aber nicht wann und wie viel. Weitere Ideen sind übrigens per E-Mail freundlichst erbeten! Herzlichen Dank im Voraus.  (mpk) 

* Reklame-Mumpitz oder "Not audible" - Zitat aus kundigem Munde zu den vorgeblichen Audio-Verbesserungen durch Hauptwerk 6: "I do have my own position on this subject, which is that the differences are not audible in realistic cases and that people are just convincing themselves with confirmation bias." Das sagt kein Geringerer als Carson Cooman. Confirmation bias bedeutet Bestätigungsfehler und ist ein etablierter Terminus der Kognitionspsychologie. Sicherlich gilt diese Beobachtung für so mancherlei fröhliche Urständ der High-Fidelity-Szene.  (mpk)


* 2005/06 - Ohrenscheinlich historische Aufnahmen mit 4 Orgelsets: Mein digitales Archiv ist sehr umfangreich. 16 Jahre Beobachtung der Digitalorgelszene haben GB hinterlassen. Beim Durchsuchen einer externen Festplatte entdeckte ich u.a. die vorliegende Aufnahme. Da ich sie offenbar 2009 mit iTunes archiviert hatte, war das ursprüngliche Aufnahmedatum leider nicht mehr ersichtlich. Meiner Erinnerung zufolge hatte ich dieses Bachsche Praeludium 2005 oder 2006 eingespielt. Nicht zuletzt erweist der konsequente Triller ab 1:40 eine gewisse tongewordene Spielfreude, die auch ungeachtet aller klanglichen Überholtheit vernehmbar ist. Zu dieser Zeit nutzte ich die Orgel-Softwaresampler HW1/2, MyOrgan und Toccata.


Insofern stellen die Aufnahmen aus der zweiten Pionierzeit der Orgel-Sampler ein interessantes Dokument des klanglichen Fortschritts innerhalb der Szene des digitalen Orgelklanges dar. Erstaunlich ist auch, wie unentschieden der Markt mit MyOrgan, Toccata und Hauptwerk 1/2 damals noch war. Ich behaupte, dass sich rückblickend so mancher Sampleset-Hersteller gerne auf eine andere Seite geschlagen hätte. Diverse Antrittsbesuche hatte es damals offenbar gegeben. Mehr aus dem Nähkästchen im Podcast.

Bei der Recherche für weitere Folgen ist in meiner Datensicherung sogar das Setup der damaligen Software Toccata nebst diversen Daten der wohl aus ungeklärten Gründen verschwundenen und gleichwohl ambitionierten MP3-Plattform Organmusicians aus Tel Aviv aufgetaucht. Eine Zeitreise.  (mpk)


* Johannus LiVE - Im Handumdrehen von Paris über Dresden nach Utrecht - 13 x Orgelmusik-MP3s

https://www.johannus.com/de/sample-sets  

Amsterdam/Vater-Müller, 1726 - Dresden/Silbermann, 1750 - Greeley/Casavant Frères, 1967 - Groningen/Schnitger, 1702 - Leipzig/Sauer, 1904 - Liverpool, Lady Chapel/H. Willis & Sons, 1910 - Liverpool, Mossley Hill/H. Willis & Sons, 1874 - Manchester/Hill & Sons, 1870 - Norden/Schnitger, 1686 - Paris/Cavaillé-Coll, 1884 - Stockport/Forster and Andrews, 1897 - Utrecht/Bätz, 1568 - Zwolle/Maarschalkerweerd, 1896  


* Ein Medienwechsel mit dem "podcast DIGITALORGEL": Nach 15 Jahren intensiver Beobachtung der digitalen Orgelszene gibt es an dieser Stelle einen medialen Wechsel, der die bisherige schriftliche Glosse "Neues aus Digitalistan" ablöst. In regelmäßig unregelmäßigen Abständen werden unter einem inhaltlichen Schwerpunkt relevante Informationen, Betrachtungen und Rückschlüsse im Format eines kompakten, etwa zehnminütigen Podcasts gestreamt. Wahrgenommene Entwicklungen können somit von ernst über humorvoll bis satirisch auf den Punkt gebracht werden.


* [No. 1] Premiere! - Ultimatives über digitale Sakralorgeln, GrandOrgue & Hauptwerk: Zu viele Hauptwerk-5-Muffel, das neue Glück für GrandOrgue, sehr vergessliche Foren, ein verhinderter Setverkauf, Last Verse Harmonisation und die Johannus LiVE ...   

Die Podcast-Folge Nr. 1 wurde hier am 6. Sept. 2020 als Stream per Box.com veröffentlicht. Ein doch recht ansehnlicher Erfolg motivierte zu einer weiteren Veröffentlichung via YouTube am 2. Okt. 2020. Die ersten Reaktionen zeigten, dass der Podcast ein klein wenig frecher werden solle. Dazu nur der kurze Kommentar: Unverhofft kommt oft. Feedback ist also selbstverständlich erwünscht und wird im nächsten Beitrag anonym verarbeitet. Hier geht's nun zum Podcast.  (mpk)









* Die Noten zum "Walzer für Orgel" sind fertig (mit Beispielseite)!  mehr


* "Anloo 2 will work with HW4" - Prospectum.com reagiert konstruktiv auf die HW-Misere: "I know that there are many Anloo 1.x users who are not planning to upgrade to HW5 soon. If you are one of them, don't worry, Anloo 2 will work with HW4, too. The only difference is that you need an external IR convolution program such as SIR3 or Steinberg REVerence. Impulse responses will be made available in a format that is compatible with most IR convolution programs. Have a nice day, Gernot Wurst" 

* Seiten im Schreibprozess "Samplesets 1/2/3": Text & Hörbeispiele - u.a. "St Mary-le-Bow, London", "Aeolian-Skinner Virtual Organ" und "Billerbeck Dom - Fleiter organ"  mehr  



* Wieder einmal 4.2-Glück im 5-Unglück: Pipeloops hat das neue Set "Weigle Orgel der evang. Stadtkirche Nagold" mit 59 Registern herausgegeben. Insbesondere für reflektierte HW-5-Verweigerer ("I lost my trust in MDA") ist es von erhöhtem Interesse. Das ab HW 4.2 kompatible Set kann ohne die neue HW5-Verschlüsselung genutzt werden. Der von Kritikern vermutete Absatzeinbruch auf dem HW5-Orgelsetmarkt scheint sich durch die erneute Herausgabe eines ab 4.2-kompatiblen Sets zu bewahrheiten.  (mpk)

* Neue Aufnahme "Pas de Danse Macabre"  mehr 

* Noten-Beispielseite "Pas de Danse Macabre"  mehr 

* Zeit der Polylemmata - Die Corona-Krise als Grenzerfahrung und Unterbrechungsereignis: Pas de Danse Macabre - Liturgisches Rondo zu Psalm 27,5 für ein Tasteninstrument - Neue Aufnahme nach der überarbeiteten Notenversion mit dem Orgelset Tickell/London/ext./Channel Ambient)  mehr 

* Neues aus Digitalistan - Glosse Nr. 15 - Zureks "Domorgel Billerbeck" zwischen Gut und Böse - Sieben Anmerkungen:

1. Der Hammer kommt gleich zu Beginn: „Hauptwerk v. 4.2 and higher supported (incl. HW5). The sample set is offered in a plain wave format, no encryption.” Die Worte stammen von Jiri Zurek (Sonus Paradisi) und stehen im Zusammenhang mit seinem neuen Digitalset der exorbitanten Fleiter-Orgel (2008-14) des Ludgerus-Domes zu Billerbeck. Eigentlich ist es die Propsteikirche St. Ludgerus, aber Dom hört sich sowohl für die Billerbecker als auch die Softwarekunden besser an. Man bedenke, Zurek schreibt das nur ein paar Monate nach der unglaublich frechen und desaströs unprofessionellen Einführung der Hauptwerkversion 5 durch Brett Milan und Michelle Qualley. Hauptwerk 5 lässt sich konzise mit dem Zitat „I lost my trust in MDA“ zusammenfassen. Manche verstehen unter MDA „Milan Dollar Audio“. Je nachdem, denn selbst Forenadmins sind vernehmlich vergesslich. Aber darauf wird spekuliert. Wie sang einst ein Ruhrgebietsbarde Herbert G. aus B.: "Die Kühe schauen kurz auf und grasen dann gemütlich weiter."

2. Jiri Zurek hatte voll auf Hauptwerk 5 gesetzt und die Vermarktung intensiv gefördert. Offensichtlich waren alle seine verschlüsselten Sets unverzüglich auf ausschließliche HW5-Kompatibilität umgestellt worden. Es gab sogar einen Schulterschluss mit Brett Milan und Martin Dyde: Durch die Einbindung seiner IRs in die Version 5 war er sozusagen in die Führungsriege von Hauptwerk aufgestiegen. Als es dann im Forum turbulenter zuging, da sich der größte Teil der Kunden durch die empfundene HW5-Kauf- und Arbeitsnötigung absolut gedisst fühlte, ließ er sich – wohl schon etwas nervös – auch zu ungewohnt unfreundlicheren Tönen hinreißen. Zeitgleich brachte er sein neues sehr hochpreisiges Set Groningen heraus, das nur mit Hauptwerk 5 zu spielen ist. Ich formuliere es einmal so: Das Sonus-Paradisi-Set Groningen überzeugt mich in klanglicher Hinsicht mitnichten. Es ist mir auditiv nahezu peinlich und preislich völlig indiskutabel.

3. Was geschieht wenige Monate später? Zurek bringt ein gänzlich unverschlüsseltes Set heraus, das für alle Nutzer von Hauptwerk 4.2 (und später auch GrandOrgue) ohne Probleme nutzbar ist. So fährt er weiterhin mehrgleisig. In meinem Geburtsort würde man sagen: Ein pfiffig Kerlchen, dieser Zurek! Das, was sie sonst noch sagen würden, schreibe ich hier nicht. Pfiffig waren aber vielleicht auch diejenigen, die sich einem Upgrade auf 5 verweigert haben, denn das Billerbecker Set scheint (im Gegensatz zum Groningen-Set) ein verhältnismäßig gut justiertes Management der Samples zu besitzen. Der Preis ist unschlagbar günstig und zeigt, wie sich die Orgelsoftware-Szene über historistische Maßstäbe definiert. Das Billerbeck-Set stellt eine vielseitig verwendbare Übungsmöglichkeit mit Charme dar. Die Präsentation ist indes lässig und zu ungenau für überlegte Käufe. RAM-Einheiten interessieren Zurek nicht wirklich.

4. Billerbeck hat eine scharfe Pointe: Eindrücklicher als durch dieses Set kann man das HW5-Desaster nicht illustrieren. Durch Hauptwerk 5 ist den Sampleset-Herstellern der Markt weggebrochen: Verschlüsselte HW4-Sets werden durch MDA nicht mehr freigeschaltet und die Nachfrage nach HW5 scheint äußerst übersichtlich zu sein. Der weitaus größte Teil der Nutzer besitzt die ausgereifte Version 4.2 der Software und ist damit zufrieden. Der sehr hohe Upgrade-Aufwand zu HW5 schreckt ab. So suchen die Hersteller nach Auswegen aus diesem Malheur und boykottieren HW5 auf ihre Art und Weise. Inspired Acoustics war Vorreiter. Not macht erfinderisch. Der eine ist kreativ, der andere einfallslos. Am 24.03.2020 erreichte mich eine Reklame-Bettelmail von MDA mit dem Betreff: „Hauptwerk V Now Available“. Ich habe es zunächst gar nicht glauben wollen. Der Master of Disaster meldet sich bei mir und will mir etwas verkaufen, was vernehmlich viele gar nicht wollen. Ich auch nicht.

5. Es fällt auf, dass Jiri Zurek die sehr innovative Chororgel im Billerbecker Dom gänzlich verschweigt. Ergo: Wurde das Sampling vor oder nach 2016 vorgenommen?

https://orgelbau-waltershausen.de/werkliste/neubauten/billerbeck-propsteikirche-chororgel-nb/

6. Im März 2014 war ich bei der Orgelweihe nach dem letzten Bauabschnitt zugegen. Selbst Kardinal Eijk, der Utrechter Erzbischof, erschien. Billerbecks Domorgel ist ohne Zweifel das hoch respektable Vorzeigeobjekt des Orgelbaubetriebes Fleiter. Jeder Orgelbauer hat es gerne, wenn in allernächster Nähe der Werkstatt ein repräsentatives Instrument steht, mit dem er sein Können demonstrieren kann. Meines Erachtens ist es dem Inhaber Eberhard Hilse gelungen, eine charaktervolle Monumentalorgel auf den Weg zu bringen, die den Vorhalt eines Eklektizismus als charaktervolle Universalorgelweit weit von sich weisen kann. Zusammen mit dem fast schon grotesk großen historistischen Raum (angesichts der Einwohnerzahl des Ortes) ergibt sich etwas Mystisches, das das katholische Milieu des Münsterlandes anschaulich repräsentiert. Die Orgel, die mit ihren Mensuren den ganzen Raum veloursartig fluten und auch mit Grandezza füllen kann, verheutigt diese Atmosphäre, denn Klänge finden nun einmal live statt. Nur damit es klar ist: Ich spreche hier von der real existierenden Orgel. Dass eine Orgelsimulations-Software das alles systemisch bedingt nicht abbilden kann, dürfte mittlerweile auch selbst für die bekannten Hauptwerk-Fetischisten etwas verständlicher geworden sein. Die reale Orgel klingt vielleicht ähnlich, aber per definitionem anders. Die Zeloten von der antidigitalistischen Liga des aufrechten Pfeifenklanges lassen wir einmal heute beiseite. In Corona-Zeiten haben sie ohnehin zeitlich unbegrenzt Kirchen für sich ganz allein.

7. Als ich wegen der Orgelweihe in Billerbeck weilte, ergab sich auch dieses interessante Foto, das ich in einen vielgelesenen Artikel integriert habe. Und damit zeigt sich auch die ganz andere und sehr unschöne Seite der Milieu-Medaille:

https://www.wn.de/Muenster/2014/01/1429964-Ludwig-Wegesin-tritt-halbe-Kirchenmusiker-Stelle-an-Ein-Katholik-wird-Erloeserkantor

Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Ludwig Wegesin war maßgeblich an der Planung der realen Domorgel beteiligt. Die Orgelweihe als Billerbecker Kantor mitzuerleben war ihm nicht vergönnt. Nach der Kündigung wechselte er auf die mittlerweile reduzierte Stelle meines verstorbenen Lehrers Winfried Berger. Wie analog doch das Leben ist.  (mpk/15.04.2020)

* Frohe Ostergrüße - trotz alledem oder vielleicht gerade auch deswegen 2020  mehr

* Vermutliches Sakrileg: Foren(un)kultur - Überfällige Emanzipation von Machtfantasien und perpetuiertem Kontrollzwang?  mehr 

* Dietrich Wierczeyko & www.binauralpipes.com  mehr 

* Rico Feist: Masterarbeit zum Thema "Simulation von Orgelpfeifen"  mehr 


* Drei extreme Orgel-Testtöne an der unteren Hörgrenze für Subwoofer etc. (HD): Nr. 1 Binns/Haverhill OIC (ext.) - Nr. 2 Willis/Hereford Cathedral - Nr. 3 Aeolian-Skinner/Oakland (ext.) - mit voller Pedalregistrierung nebst 32'-Zunge und -Labial   

* Piotr Grabowski lässt wieder mehrfach grüßen und stellt sich völlig neu auf im Marktsegment Hauptwerk/GrandOrgue

* Update der Seite "Orgel & High Fidelity - Raum als Gewand der Musik"  mehr

Update der drei Seiten "Samplesets" in Vorbereitung    

* Neue Seite: "Vivat Vinylium! Realsatirisches zum Thema Orgel auf Tonträgern"  mehr   

* Zwei Aufnahmen mit dem Set Willis - Hereford Cathedral von LavenderAudio.co.uk - "Allein Gott in der Höh sei Ehr" und "Großer Gott, wir loben dich"

* Erschrockenes Sich-Umdrehen oder mangelnde Fähigkeiten?  mehr 

* Hauptwerk V oder Hauptwerk 4.3? Thesen für schnelle Leser!

* Schutzbehauptungen? Ist der Hauptwerk-Markt wirklich so klein, wie stets gerne mit dem Argumentationshilfswort "Nischenmarkt" beteuert wird? Die Musikschule Mönchengladbach, der Carl-Orff-Saal und die "volldigitale Raumklang-Anlage mit 18 Lautsprechern und zwei Subwoofern"  mehr 

* Digitalorgel im Petersdom wieder beseitigt  mehr 

* Geschmackssache: Sprachlos machender Klang der offensichtlichen Hauptwerk-Orgel in der Immanuelkirche zu Dortmund-Marten  mehr

* P.D.Q. Bach war wieder einmal schöpferisch tätig: BWV 545 & BWV 553 mit Willis/Hereford Cathedral von LavenderAudio.co.uk - HD-A Remastered ...  mehr

* Nachrichten, Klartext, neue Beiträge und Updates - hier klicken!

 UPDATE  Hauptwerk V als cash machine? Sonderseite HW 4 vs. HW V mit weiteren neuen Texten und Links für die Urteilsbildung --->>> hier klicken!  

* Hurray for Voltaire! Certificate of Nobility: Banned from the Hauptwerk Forum: On 12.21.19 I was banned from the Hauptwerk forum. It should go unnoticed. I received the following message - probably from Michelle Qualley and Brett Milan: "Information: You have been permanently banned from this board. Please contact the Board Administrator for more information. A ban has been issued on your username."

My posts incl. signature were not deleted. So they could not be objected to. One exception: My last thread "HW IV - What a surprise .../Silent boycott?" was completely deleted. But in it I had only quoted and linked a text from Inspiredacoustics. My own words were just "No comment." The thread was obviously too hot and some people too critical.

And I was probably very annoying. I learned it in school. Hurray for Voltaire!

https://www.inspiredacoustics.com/en/products/weinheim#license

Frankly, that ban regarding this commercial website is a relief. And an intellectual certificate of nobility. I'm not upset about that. I can even understand it economically.

It confirms my diagnoses and shows how nervous those in charge are. They had all bet on HW V. Sorry, I personally don't think Michelle and Brett are trustworthy. I lost this trust. Feeling and reason tell me that something is wrong overall. Hauptwerk V was to become a money machine.

Don't worry, I will continue to write about Hauptwerk. I have invested a lot of money in Hauptwerk and I'm interested in software samplers. I'm going my way and I won't let spoil my fun. Merry Christmas!

*Hoch lebe Voltaire! Nobilitätssprädikat: Gesperrt für das Hauptwerk-Forum: Am 21.12.2019 wurde ich für das Hauptwerk-Forum gesperrt. Es sollte wohl ohne Aufsehen geschehen. Die folgende Nachricht erhielt ich - vermutlich von Michelle Qualley and Brett Milan: "Information: Du wurdest dauerhaft aus diesem Forum ausgeschlossen. Bitte kontaktieren Sie den Administrator für weitere Informationen. Dein Benutzername wurde gesperrt."

Meine Beiträge und Signaturen wurden nicht gelöscht. Man konnte sie wohl nicht beanstanden. Eine Ausnahme gab es: Mein letzter Thread "HW IV - Was für eine Überraschung .../Stiller Boykott?" wurde komplett gelöscht. Darin hatte ich aber lediglich einen Text von Inspiredacoustics zitiert und verlinkt. Meine eigenen Worte waren nur "
Kein Kommentar". Der Thread war offensichtlich zu heiß und einige Leute zu kritisch.

Und ich war wahrscheinlich sehr nervig. So habe ich es in der Schule gelernt. Hoch lebe Voltaire!

https://www.inspiredacoustics.com/en/products/weinheim#license 

Offen gesagt, die Sperrung für diese kommerzielle Website ist eine Erleichterung. Und ein intellektuelles Nobilitätssprädikat. Darüber bin ich nicht verärgert. Betriebswirtschaftlich kann ich es sogar verstehen.

Es bestätigt meine Diagnosen und zeigt, wie nervös die Verantwortlichen sind. Sie hatten alle auf HW V gesetzt. Sorry, ich persönlich glaube nicht, dass Michelle und Brett vertrauenswürdig sind. Ich habe dieses Vertrauen verloren. Gefühl und Vernunft sagen mir, dass hier insgesamt etwas nicht stimmt. Hauptwerk V sollte eine Geldmaschine werden. 

Keine Sorge, ich werde weiterhin über Hauptwerk schreiben. In Hauptwerk habe ich sehr viel Geld investiert und finde Softwaresampler interessant. Ich gehe meinen Weg und lasse mir den Spaß daran nicht verderben. Frohe Weihnachten!  (mpk)

* Ein Beitrag zum Thema "Wet and Dry" oder "Fun with Hauptwerk IV": Zwei neue Sets sichern den Spaß am Orgel spielen. Die Idee lautet: Kathedralesk, Konzertsaal & Kontrast. Und mal ganz persönlich: Gefreut haben mich besonders die doch im Verhältnis zahlreichen Likes. Es wird über die spezifischen Klangeigenschaften noch zu berichten sein.  (mpk)  mehr 

* Recording via Orgelsoftware-Sampler - ca. 40 Clips sind in Bearbeitung - Tipps für Landorganisten: Instruktive Improvisationsmodelle (derzeit 11 Clips zu Advents- und Weihnachtsliedern online)   

Die archivierten Texte der Seite Digitalorgel sind hier zu finden. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und fruchtbaren Nachdenken!  ==>>  hier klicken!  


                                                                                                                       

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