Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                   ISSN 2509-7601



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# Vom Recht auf Weihnachten und korrekte Information - Zitat des Monats: "So ein Recht auf so ein Weihnachtsfest gibt es nicht, und ich denke, dass wir sagen müssen, dass Weihnachten dieses Jahr anders sein wird." (Margot Käßmann)

Bei aller Schlichtheit der Pfarrerinnenworte muss bedacht werden, dass das vielfach kolportierte „Es gibt kein Recht auf das Weihnachtsfest“ eine unzulässige Verkürzung oder Verfälschung zu sein scheint. Käßmanns Aussage "so ein Weihnachtsfest" bezog sich auf größere Feiern mit Familie oder Freunden.  (mpk)





# Nicht ohne Brisanz - aus einer Nachricht der Herder Korrespondenz: "„Offensichtlich wurde ich über manches im Innenleben der Integrierten Gemeinde nicht informiert oder gar getäuscht, was ich bedauere“: Mit diesen Worten hat zum ersten Mal ein früherer Papst sein eigenes Verhältnis zu einer Gruppierung kommentiert, gegen die der Vorwurf geistlichen Missbrauchs im Raume steht. Benedikt XVI., der seit Jahrzehnten als Freund und Förderer der Katholischen Integrierten Gemeinde (IG) galt, geht in der neuen „Herder Korrespondenz“ auf Distanz, spricht von persönlichem Bedauern, von „schrecklichen Entstellungen des Glaubens“. Was ist passiert?
 
Der emeritierte Papst reagiert auf Recherchen unserer Autoren Benjamin Leven und Lucas Wiegelmann. Sie haben mit ehemaligen Mitgliedern der IG gesprochen, die schwere Vorwürfe erheben: Die Aussteiger wollen drangsaliert, finanziell geschädigt und Opfer einer Art spiritueller Gehirnwäsche geworden sein. Im Erzbistum München und Freising läuft bereits eine offizielle Visitation dazu. Der Bewegung, die einst als christliche Vorzeige-Initiative galt, droht damit das Ende der kirchlichen Anerkennung. Doch es spricht einiges dafür, dass die IG bereits an einem Comeback in neuem Gewande arbeiten könnte."  (mehr unter https://www.herder.de/hk)



# Spaß muss in diesen Zeiten sein! Krippe 2020 unter Berücksichtigung der derzeit geltenden Corona-Regeln: Für alle, die auch dieses Jahr eine Weihnachtskrippe aufstellen wollen, seien hier ein paar zielführende Tipps aufgelistet. Jesus, Maria und Josef = 1 Haushalt ... aber dann wird es schon eng. Hinzu kommen die Hirten (lt. Überlieferung mind. 2) plus die 3 Weisen. Gehen wir davon aus, dass die (mind.) 2 Hirten nicht miteinander verwandt sind und die 3 Weisen auch nicht in einer WG zusammenleben, kommt man auf insgesamt 8 Personen aus 6 Haushalten!

Was kann man tun? Die drei Weisen erst am 6. Januar dazu stellen (was ohnehin in strengen christkatholischen Haushalten der Fall sein dürfte) und die Hirten am 5. Januar nach Hause schicken. Zettel ausfüllen lassen mit Namen, Anschrift, Ankunfts- und Abreisezeit, Desinfektionsspender aufstellen und ganz wichtig: mit Markierungsband die Abstände vor dem Stall und die Einbahnstraßenregelung klar kennzeichnen! Nicht zu vergessen, eine Security sollte vor dem Eingang stehen.

Zusatzidee: Die drei Könige bringen statt Gold, Weihrauch und Myrrhe doch lieber Klopapier, Hefe und Nudeln mit. So. Nun sollten alle Unklarheiten unmissverständlich geklärt sein. (Autor unbekannt; red. bearb./mpk)  weitere Ideen

# Bischof zur Pandemie: „Corona hat eine Entwicklung in der Pastoral beschleunigt, die in Zukunft weniger klerikerzentriert, dafür aber mit engagierten Gläubigen und damit auch partizipativer, selbstbestimmter und vielfältiger gestaltet sein will.“ (Bischof Bode, Osnabrück, Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 23.9.2020)   

# Neu im YouTube-Channel: podcast Digitalorgel 1  mehr









# Theologisches Zitat des Monats: "Der barmherzige Samariter hat auch seinen Mantel geteilt und hat nicht gewartet bis jemand kommt und sagt, ich wäre auch noch bereit." (Katrin Göring-Eckardt)  mehr 



















# Sind Judith Klaiber, Erzbischof Carlo Maria Viganò und Gerhard Ludwig Kardinal Müller Verschwörungstheoretiker? Laut „Bullshit“, dem genialen Essay des amerikanischen Philosophen Harry Frankfurt, kann man angesichts eines Sachverhaltes stets diese Fragen stellen: Wo ist hier Wahrheit? Wo ist hier – mit einem Interesse an der Wahrheit, aber sie negierend – Lüge? Und wo ist hier – ohne jegliches Interesse an der Wahrheit und sie folglich völlig entwertend – Humbug bzw. Bullshit, mit dem sich der Produzent lediglich in Szene setzen möchte? Frankfurts Koordinaten seien vorweg zitiert, um Dinge des Alltags zeitsparend zu ordnen. Mein Tipp: Fangen Sie gleich bei diesem Text damit an und behalten Sie Frankfurts Fragen bitte bei der Lektüre stets im Hinterkopf. (Das muss nun als MuTh-Mini-Rezension von „Bullshit“ reichen, dieses Büchlein ist genial, galant und günstig.) Nun zum Thema: Das Wort Verschwörungstheorie ist derzeit mächtig in Mode. Zumindest im Diskurs der sog. Zivilgesellschaft. Und das inmitten der Corona-Krise. Kanzlerin Angela Merkel würde eher ...  mehr   






Neu  Leichte Orgelwerke: "Last Verse Harmonisation" & "Soundtrack" - Neue Orgeljournal-Noten/MP3  mehr 

# Muss man den Spieltisch samt Klaviaturen desinfizieren? Der Bund Deutscher Orgelbauer hat auf der Basis von Informationen aus dem Robert-Koch-Institut eine entsprechende Presse-Mitteilung erstellt.  mehr

# Frohe Pfingsten! Mit diesem Gruß können leider nur noch wenige Mitmenschen etwas anfangen, einige assoziieren gar die Sphynx. Gleichwohl ist es eine hohe Hürde, über den Hl. Geist zu sprechen. Gottes Power? Ja, aber das reicht wohl nicht so ganz. Mehr als Worte sagen mitunter Bilder. Ein kleines - und vielleicht aus einer Corona bedingten Lüftungsmotivation heraus - geöffnetes Fensterchen am Pfingstsonntag 2020 brachte eine neue Wahrnehmung auf den Punkt. Der Soester Patrokli-Dom bot die Kulisse. Hier bündelte sich in aller Kontingenz Energie, brach herein und brachte es wie ein Laserstrahl auf den Punkt. Der Betrachter war vereinnahmt, auch wenn er sich gar nicht direkt dem Lichtstrahl aussetzte. Das Bild mag banal sein, es hat jedoch die Potenz des Mehrdimensionalen. Jeder darf hier synapsieren. Viel Geisteskraft dabei!  (mpk)








# Ostergruß 2020: Liebe Leserinnen und Leser, die Lage ist so außergewöhnlich, dass viel weniger von alledem stattfindet, was vertraut ist. Man muss sich das einmal vorstellen: Seit der Christianisierung unserer Breitengrade fallen erstmals flächendeckend alle besuchbaren Gottesdienste aus, um Menschenleben zu retten. Das hat es noch nicht einmal in viel ungnädigeren Kriegszeiten gegeben. Bildschirmgottesdienste sind vielleicht ein Trost. Gott sei Dank: Ostern findet statt. Nur völlig anders. Passt auf Euch auf! Ein ganz neues, frohes und gesegnetes Osterfest wünscht Matthias Paulus Kleine



# Zeit der Polylemmata - Die Corona-Krise als  Grenzerfahrung und Unterbrechungsereignis: Wir spielen alle mit - wie in einer Netflix-Dystopie. Eine miese Mikrobe setzt unser gewohntes Leben völlig außer Kraft. Wir stellen fest, dass es sehr brüchig ist. Gesundheitlich, gesellschaftlich, wirtschaftlich, finanziell, politisch … alles ist völlig aus dem Lot. Der Einkauf von Toilettenpapier und Hefe wird ebenso zum Gewinnspiel, wie ein leichtes Husten des Nächsten hochsensibilisiert als dräuendes Fatum wahrgenommen wird. Zynische Corona-Partys gerieten zur von rotzigen jungen Erwachsenen unerkannten Form des russischen ...  mehr






# Weihrauch und Weihwasser als frühe Hygiene-Maßnahmen: "Liebe Leserin, lieber Leser, die Corona-Krise hat nicht nur Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfasst. Sie hat auch das liturgische Leben in Deutschland und in weiten Teilen Europas zum Erliegen gebracht. Öffentliche Gottesdienste sind fast überall untersagt, Fastenaktionen fallen aus, selbst Bischofsweihen müssen verschoben werden. Ja, die Maßnahmen sind historisch einmalig. Wahr ist aber auch: Die Kirche verfügt bereits über eine lange und reiche Hygiene-Tradition, gerade auch im Zusammenhang mit ihren Kulthandlungen. Man spürt es bis heute in jeder Pfarrgemeinde: am Weihrauch, der einst auch desinfizierend wirken sollte. Am extra lange haltbaren Chrisam für die Taufe. Oder am seit dem 6. Jahrhundert üblichen Brauch, dem Weihwasser fäulnishemmendes Salz beizumengen." (aus dem Newsletter der Herder Korrespondenz vom 3.4.20)



# Martin Werner und die "Berner Schule" - dem Erbe Albert Schweitzers verpflichtet: Der Theologe Albert Schweitzer verließ Europa früh. Da er keine weitere universitäre Laufbahn eingeschlagen hatte, kam sein Werk (Jesus/Paulus/Kulturphilosophie …) nicht so zum Zuge, wie es wünschenswert gewesen wäre. Die Zäsur des Ersten Weltkrieges tat ein Übriges dazu. Durch die Vorherrschaft der "dialektischen" Theologie (im evangelischen Bereich) wurde zudem alles verdammt, was Liberalität assoziieren ließ.

Eine Ausnahme war die Schweiz. Dort hat die durch Martin Werner (1887-1964) begründete "Berner Schule" die Schweitzerschen Ideen aufgenommen und weiterentwickelt. Diese profunde theologische Facette ist in Deutschland weithin unbeachtet geblieben. Martin Werner geriet in Vergessenheit. Er blieb bis zu seinem Tod engster theologischer Freund Schweitzers, wovon der 2006 erschienene ...  mehr  

# Von der Schlauheit früherer Tage: "Die Idee war nun, dass Schiffe 40 Tage lang einige Kilometer vor der Küste ankern mussten. Man wusste nämlich, dass jemand, der die Pest überlebt hatte, nach 40 Tagen nicht ..."  mehr 



# Jochen Streiter - Vivat Vinylium! Realsatirisches zum Thema Orgel auf Tonträgern: Neunmal habe ich in dieser Zeitschrift die Rubrik „Kleinorgel-CDs“ veröffentlicht, von 2004 bis 2013. Obwohl ich meinte, einen phantastischen Service zu liefern, tendierte die Reaktion aus dem Leserkreis gegen Null. Meine Bitten um Hinweise verhallten ohne Echo. Gefrustet stellte ich die Serie ein. Und stieg um. Auf Vinyl. Und lag damit im Trend. Eine überraschende Entwicklung war eingetreten. Die gute alte Langspielplatte - einst als dem Untergang geweihte Spezies belächelt - ist wieder da. Es werden neue Scheiben gepresst und Plattenspieler gebaut. Sogar Rillen reinigende Waschmaschinen gibt es. Verkaufsmessen finden statt, Fachmagazine für ´Vinyl-Kultur´ erscheinen. Totgesagte leben länger, war zu lesen. Wie konnte das geschehen? Einiges kommt da zusammen. Die LP ist kompatibel mit hehren Prinzipien. Dem  Entschleunigen etwa. Man steht langsam auf und dreht die Platte vorsichtig um. Sodann die Nachhaltigkeit. Wer eine Schallplatte erwirbt ...  mehr 







# Seit dem Abriss der Bunk-Orgel wird das hier seit 2008 dokumentierte Ansinnen einer Rettung zwangsläufig nicht weiter verfolgt. Mögen alle zusammengetragenen Erörterungen für ähnliche und zukünftige Problemlagen lehrreich sein, um Lobbyisten kurzlebiger Orgelmoden und finanzmächtiger Kirchen frühzeitig ...  mehr

# Bach und die Theologie - Abschluss von Martin Petzoldts „Bach-Kommentar“: Martin Petzoldt: Bach-Kommentar. Theologisch- Musikwissenschaftliche Kommentierung der geistlichen Vokalwerke Johann Sebastian Bachs. Band IV: Messen, Magnificat, Motetten. Hrsg. von Norbert Bolin unter der Mitarbeit von Jochen Arnold, Christfried Brödel und Michael Beyer. Schriftenreihe der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Band 14.4. ISBN 973-3-7618-2398-9. Bärenreiter-Verlag 2020. 496 Seiten. € 59,–. Martin Petzoldts „Bach-Kommentar“ behandelt in vier umfangreichen Bänden das gesamte geistliche Vokalwerk Johann Sebastian Bachs und führt dabei theologische Deutung und den aktuellen Stand musikwissenschaftlicher Forschung zusammen. Für diese theologisch-musikwissenschaftliche Kommentierung wurden vor allem aus der zeitgenössischen Theologie der von Bach vertonten Texte wichtige Quellentexte herangezogen und in längeren Auszügen abgedruckt: neben der Bibelübersetzung Luthers zum Beispiel die „Olearius-Bibel“ und sogenannte „Leit-Gesangbücher“. Dadurch ist es gelungen, neue Deutungsansätze zu entwickeln und das geistliche Vokalwerk Bachs – zum Beispiel auch liturgisch und kirchenjahresgemäß – genauer einzuordnen. Der abschließende vierte Band enthält die Kommentare zu Bachs Messkompositionen, zu Magnificat und Motetten sowie verschiedene Register zu allen vier Bänden. Der Bach-Forscher und Theologe Martin Petzoldt starb im März 2015, eher er sein Opus magnum fertigstellen konnte. Die hinterlassenen Unterlagen machten es jedoch möglich, dass Norbert Bolin mit Jochen Arnold, Christfried Brödel und Michael Beyer das Werk im Sinne des Autors vollenden konnten.

# Der "synodale" Weg - Wie bitte? "Haben Sie schon vom Synodalen Weg gehört? Um was geht es da? Wer kann und darf da überhaupt mitreden? Vor allem aber: Wer entscheidet da? Über wen, über was? Mit welcher Verbindlichkeit?  Und wird dieser aufwändige Prozess die Probleme und Spannungen in unserer Kirche – zumindest ansatzweise – lösen können? Was kann der Synodale Weg in Deutschland für unsere Diözesen, für meine Kirchengemeinde, aber auch für die Weltkirche bedeuten? Um diese und noch viele andere Fragen geht es ..."  mehr  

# Orgelakademie Hamburg „Louis Vierne 2020“ mit Olivier Latry: Vom 8. bis 12. Januar 2020 fand in Hamburg eine Orgelakademie zum 150. Geburtstag von Louis Vierne statt. Über 60 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zusammengekommen, um in einem Meisterkurs mit dem Titularorganisten von Notre-Dame Paris, Olivier Latry, Interpretationsansätze für die Musik von Vierne und anderen Vertretern der symphonischen Orgeltradition Frankreichs kennenzulernen. Organisiert wurde die fünftägige Veranstaltung vom Kulturmanagement ORGANpromotion (Leitung: Michael Grüber).

Olivier Latry, der zu den weltweit führenden Organisten zählt, verstand es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf souveräne und auch humorvolle Weise zu unterrichten und ihnen die französische Orgelwelt des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts näher zu bringen. Eindrucksvoll unterstrich er seine Erläuterungen immer wieder mit spontan vorgespielten Parallelstellen aus anderen Werken und bereicherte seine Ausführungen mit Anekdoten über die französischen Organisten-Persönlichkeiten. Neben den Orgelwerken Viernes legte die Orgelakademie einen besonderen Fokus auf Kompositionen von dessen Lehrern César Franck und Charles-Marie Widor. Vierne hatte nur kurz Gelegenheit, bei César Franck zu studieren und wechselte nach dessen Tod 1890 zu Francks Nachfolger Charles-Marie Widor; 1900 wurde er zum Titularorganisten von Notre-Dame Paris gewählt, ein Amt, das er 37 Jahre lang bis zu seinem Tod innehatte.
Hamburg und französische Orgelsymphonik – passt das zusammen?

Als Olivier Latry nach dem Brand von Notre Dame in Paris um eine Alternative für einen Orgelkurs Louis Vierne gefragt wurde, wählte er spontan die von der Orgelbaufirma Kuhn (Schweiz) erbaute Orgel der Kulturkirche St. Johannis in Hamburg-Altona. Nachdem deren alte Orgel 1994 durch einen Brand komplett vernichtet worden war, entschied man sich für den Neubau eines Instrumentes, das sich an der symphonischen Klangwelt französischer Prägung des Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll orientiert. Die 1998 fertig gestellte dreimanualige Orgel mit 48 Registern bot hervorragende Möglichkeiten, die Werke von Vierne, Widor und Franck klangadäquat zu realisieren.

Abgerundet wurde die Orgelakademie durch ein vielfältiges Begleitprogramm: In einer Gesprächsrunde diskutierte Olivier Latry mit dem Vierne-Experten Dr. Markus Frank Hollingshaus, dem Organisten Pieter van Dijk sowie mit Mahela Reichstatt, studentische Teilnehmerin des Meisterkurses, über die Herausforderungen von Notenausgaben, insbesondere über die Ausgaben der Vierne-Werke. Am Freitag stand eine „aktive Orgeltour Hamburg“ auf dem Programm: Zunächst präsentierte und erläuterte der dortige KMD Manuel Gera die Orgeln im Hamburger Michel, bevor es die wunderbare Gelegenheit gab, diese Instrumente selbst auszuprobieren – ebenso wie am Nachmittag dann die zwischen 2007 und 2013 wieder aufgebaute Hauptorgel an St. Katharinen. Ein Teilnehmerkonzert mit Werken von Vierne und Widor bezeugte das hohe Niveau der Orgelakademie. Das Abschlusskonzert, in dem Olivier Latry Werke von Widor (Allegro aus der 6. Symphonie), Franck (Pastorale), Augustin Barié (Intermezzo) und Vierne (1. Symphonie) darbot, unterstrich eindrucksvoll, dass ein Weltstar nach Hamburg gekommen war.  (Dr. Christiane Strucken-Paland)



# Klassikerseite MuTh: "Adel verpflichtet: Eklatant christliches Versagen": Der Hype um die inszenierte Vermählung des Berufssoldaten Henry Charles Albert David (sog. Duke of Sussex) mit der Schauspielerin Meghan Markle (nunmehr sog. Duchess of Sussex) lässt indes auch hierzulande fast einhundert Jahre später eine kritische Distanz mit möglichst einhergehenden reifen Verstandesleistungen vermissen. Ein Arbeitsergebnis bestünde darin, derlei Marketingbemühungen der britischen Soft Power als ...  mehr   

# Neues von der Riesenorgel des Stephansdomes: Die Reportage vom ORF legt mit Bildern und Worten nochmals diejenigen Umstände deutlich nahe, die Eingeweihte ahnten oder bereits wussten: Die Reorganisation der Wiener Kauffmann-Orgel ist offenbar ein technischer Neubau unter Verwendung von Altmaterial. Dieses kann vermutlich aus verschiedenen Gründen nur nicht so benannt werden. In der Reportage geht's mit dem Thema Riesenorgel ab der 20. Minute los.  mehr 

 Update der Seite  # "Orgelimprovisation - Teil 2 - Tipps für Landorganisten - Leichte Orgelimpro-Modelle": 13 Strategien sind mittlerweile inklusive Glossar verschriftlicht und auch zu hören.  mehr  

# Elektronische Orgel beseitigt: Laut der Zeitschrift Musica sacra (Nr. 6/2019) wurde die aufsehenerregende Digitalorgel des Petersdomes wieder entfernt. Dieses durch den ehemaligen Chorleiter Massimo Palombella in Betrieb genommene Instrument hatte Ende 2018 (insbesondere in Deutschland) zu einer kontroversen Diskussion geführt.


# Neue Rubrik "Tipps für Landorganisten": Der musikalische Gruß "Allein Gott in der Höh sei Ehr" mag diesen Wunsch mit seinem Tanzcharakter unterstreichen: Ein kurze Intonation (48 Sek.) mit pulsierenden Bordunbässen und archaisierender Melodieveränderung bei kathedraleskem Klang. Energie, Leichtigkeit und Würde - Deo bene volente. Die spieltechnischen Hinweise sind indes hier zu finden: Bordunbässe (also Quinten) auf Fc' im 2-Viertel-1-Viertel-Rhythmus, ebenso Bf und cg, Ziel: Betonung des Tanzcharakters; ebenso archaisierende Veränderung des gekürzten Melodieverlaufs; Mittelteil in der Moll-Parallele d mit ...  mehr  (mpk)


# Neue Orgel-CD aus der Wallfahrtsbasilika Werl: Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens hat der Förderkreis der Kirchenmusik an der Basilika Werl eine neue CD herausgebracht. Die Aufnahme gibt den Livemitschnitt eines Konzertes wieder, das Ulrich Pakusch unter dem Titel „Orgelfeuerwerk“ am 29. September 2019 an der Stockmann-Orgel der Wallfahrtsbasilika Werl gespielt hat. Mit bekannten und beliebten Orgelwerken führt Ulrich Pakusch in unterschiedlichen Schattierungen die vielseitigen Klangfarben der BasilikaOrgel vor, die in den letzten drei Jahrzehnten im Mittelpunkt der Konzertreihen stand und zu den größten, klangschönsten und meistgespielten Orgeln der Erzdiözese Paderborn gehört. Durch das Programm führt der ...  mehr  


                                                                                                                       

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