Journal für Orgel, Musica Sacra und Kirche

                   ISSN 2509-7601





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Der "synodale" Weg - Wie bitte? "Haben Sie schon vom Synodalen Weg gehört? Um was geht es da? Wer kann und darf da überhaupt mitreden? Vor allem aber: Wer entscheidet da? Über wen, über was? Mit welcher Verbindlichkeit?  Und wird dieser aufwändige Prozess die Probleme und Spannungen in unserer Kirche – zumindest ansatzweise – lösen können? Was kann der Synodale Weg in Deutschland für unsere Diözesen, für meine Kirchengemeinde, aber auch für die Weltkirche bedeuten? Um diese und noch viele andere Fragen geht es ..."  mehr  

Orgelakademie Hamburg „Louis Vierne 2020“ mit Olivier Latry: Vom 8. bis 12. Januar 2020 fand in Hamburg eine Orgelakademie zum 150. Geburtstag von Louis Vierne statt. Über 60 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zusammengekommen, um in einem Meisterkurs mit dem Titularorganisten von Notre-Dame Paris, Olivier Latry, Interpretationsansätze für die Musik von Vierne und anderen Vertretern der symphonischen Orgeltradition Frankreichs kennenzulernen. Organisiert wurde die fünftägige Veranstaltung vom Kulturmanagement ORGANpromotion (Leitung: Michael Grüber).

Olivier Latry, der zu den weltweit führenden Organisten zählt, verstand es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf souveräne und auch humorvolle Weise zu unterrichten und ihnen die französische Orgelwelt des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts näher zu bringen. Eindrucksvoll unterstrich er seine Erläuterungen immer wieder mit spontan vorgespielten Parallelstellen aus anderen Werken und bereicherte seine Ausführungen mit Anekdoten über die französischen Organisten-Persönlichkeiten. Neben den Orgelwerken Viernes legte die Orgelakademie einen besonderen Fokus auf Kompositionen von dessen Lehrern César Franck und Charles-Marie Widor. Vierne hatte nur kurz Gelegenheit, bei César Franck zu studieren und wechselte nach dessen Tod 1890 zu Francks Nachfolger Charles-Marie Widor; 1900 wurde er zum Titularorganisten von Notre-Dame Paris gewählt, ein Amt, das er 37 Jahre lang bis zu seinem Tod innehatte.
Hamburg und französische Orgelsymphonik – passt das zusammen?

Als Olivier Latry nach dem Brand von Notre Dame in Paris um eine Alternative für einen Orgelkurs Louis Vierne gefragt wurde, wählte er spontan die von der Orgelbaufirma Kuhn (Schweiz) erbaute Orgel der Kulturkirche St. Johannis in Hamburg-Altona. Nachdem deren alte Orgel 1994 durch einen Brand komplett vernichtet worden war, entschied man sich für den Neubau eines Instrumentes, das sich an der symphonischen Klangwelt französischer Prägung des Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll orientiert. Die 1998 fertig gestellte dreimanualige Orgel mit 48 Registern bot hervorragende Möglichkeiten, die Werke von Vierne, Widor und Franck klangadäquat zu realisieren.

Abgerundet wurde die Orgelakademie durch ein vielfältiges Begleitprogramm: In einer Gesprächsrunde diskutierte Olivier Latry mit dem Vierne-Experten Dr. Markus Frank Hollingshaus, dem Organisten Pieter van Dijk sowie mit Mahela Reichstatt, studentische Teilnehmerin des Meisterkurses, über die Herausforderungen von Notenausgaben, insbesondere über die Ausgaben der Vierne-Werke. Am Freitag stand eine „aktive Orgeltour Hamburg“ auf dem Programm: Zunächst präsentierte und erläuterte der dortige KMD Manuel Gera die Orgeln im Hamburger Michel, bevor es die wunderbare Gelegenheit gab, diese Instrumente selbst auszuprobieren – ebenso wie am Nachmittag dann die zwischen 2007 und 2013 wieder aufgebaute Hauptorgel an St. Katharinen. Ein Teilnehmerkonzert mit Werken von Vierne und Widor bezeugte das hohe Niveau der Orgelakademie. Das Abschlusskonzert, in dem Olivier Latry Werke von Widor (Allegro aus der 6. Symphonie), Franck (Pastorale), Augustin Barié (Intermezzo) und Vierne (1. Symphonie) darbot, unterstrich eindrucksvoll, dass ein Weltstar nach Hamburg gekommen war.  (Dr. Christiane Strucken-Paland)



Klassikerseite MuTh: "Adel verpflichtet: Eklatant christliches Versagen": Der Hype um die inszenierte Vermählung des Berufssoldaten Henry Charles Albert David (sog. Duke of Sussex) mit der Schauspielerin Meghan Markle (nunmehr sog. Duchess of Sussex) lässt indes auch hierzulande fast einhundert Jahre später eine kritische Distanz mit möglichst einhergehenden reifen Verstandesleistungen vermissen. Ein Arbeitsergebnis bestünde darin, derlei Marketingbemühungen der britischen Soft Power als ...  mehr   

Neues von der Riesenorgel des Stephansdomes: Die Reportage vom ORF legt mit Bildern und Worten nochmals diejenigen Umstände deutlich nahe, die Eingeweihte ahnten oder bereits wussten: Die Reorganisation der Wiener Kauffmann-Orgel ist offenbar ein technischer Neubau unter Verwendung von Altmaterial. Dieses kann vermutlich aus verschiedenen Gründen nur nicht so benannt werden. In der Reportage geht's mit dem Thema Riesenorgel ab der 20. Minute los.  mehr 

 Update der Seite  "Orgelimprovisation - Teil 2 - Tipps für Landorganisten - Leichte Orgelimpro-Modelle": 13 Strategien sind mittlerweile inklusive Glossar verschriftlicht und auch zu hören.  mehr  

Elektronische Orgel beseitigt: Laut der Zeitschrift Musica sacra (Nr. 6/2019) wurde die aufsehenerregende Digitalorgel des Petersdomes wieder entfernt. Dieses durch den ehemaligen Chorleiter Massimo Palombella in Betrieb genommene Instrument hatte Ende 2018 (insbesondere in Deutschland) zu einer kontroversen Diskussion geführt.


Neue Rubrik "Improtipps" im Journal: Der musikalische Gruß "Allein Gott in der Höh sei Ehr" mag diesen Wunsch mit seinem Tanzcharakter unterstreichen: Ein kurze Intonation (48 Sek.) mit pulsierenden Bordunbässen und archaisierender Melodieveränderung bei kathedraleskem Klang. Energie, Leichtigkeit und Würde - Deo bene volente. Die spieltechnischen Hinweise sind indes hier zu finden: Bordunbässe (also Quinten) auf Fc' im 2-Viertel-1-Viertel-Rhythmus, ebenso Bf und cg, Ziel: Betonung des Tanzcharakters; ebenso archaisierende Veränderung des gekürzten Melodieverlaufs; Mittelteil in der Moll-Parallele d mit ...  mehr  (mpk)




Neue Orgel-CD aus der Wallfahrtsbasilika Werl: Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens hat der Förderkreis der Kirchenmusik an der Basilika Werl eine neue CD herausgebracht. Die Aufnahme gibt den Livemitschnitt eines Konzertes wieder, das Ulrich Pakusch unter dem Titel „Orgelfeuerwerk“ am 29. September 2019 an der Stockmann-Orgel der Wallfahrtsbasilika Werl gespielt hat. Mit bekannten und beliebten Orgelwerken führt Ulrich Pakusch in unterschiedlichen Schattierungen die vielseitigen Klangfarben der BasilikaOrgel vor, die in den letzten drei Jahrzehnten im Mittelpunkt der Konzertreihen stand und zu den größten, klangschönsten und meistgespielten Orgeln der Erzdiözese Paderborn gehört. Durch das Programm führt der ...  mehr  


                                                                                                                       

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